EHEIM 1000.220 ist das Pseudonym, unter dem seit 2009 meine audiovisuellen Projekte und Klang-Soloprojekte im Bereich experimenteller, elektroakustischer, akusmatischer Musik und Live-Elektronik einen bescheidenen Bekanntheitsgrad im Kreis eines entsprechend aufgeschlossenen und interessierten Publikums erreichen.

 
Die folgenden Projekte sind aktuell in Arbeit bzw. Vorbereitung

 

Klang

// Imitation [ . und Mimesis . ] //

Am Anfang dieses Projekts stand die Frage, wie und ob Imitationen als solche erkannt werden. Wie weit geht die durchschnittliche Bereitschaft Imitation als Eigenständiges anzuerkennen (und danach wiederum zum Anlass zur Imitation zu nehmen).

Imitation ist allgegenwärtig, in vielerlei Form auch gewollt und erwünscht. Imitation ist ein Schritt nach vorne und gleichzeitig zeitweiliges Verharren in Möglichkeiten - so lange, bis das Original in (be)greifbare Nähe rückt. Imitation funktioniert von unten nach oben. Leben ist Imitation und Imitation ist Leben.

Die einzelnen Imitationen enthalten zahlreiche Reminiszenzen an die Pioniere der - generell gesprochen - experimentellen Musik. Verweise und Zitate auf bzw. von Künstlern wie Schaeffer, Grossi, Oram, Hiller, Cage, um nur einige zu nennen. Insofern Text in Form von Fragmenten aus unterschiedlichen Quellen Verwendung findet, sind auch die Anleihen bei Dada und Fluxus durchaus beabsichtigt.

   

Die Imitationen sind Work in Progress, werden nach und nach um weitere Stücke ergänzt. Aktuell um Imitation_05 [Die Überwindung der Fuge]. Hier einige Beispiele ...

 

 

Klang . Video

// Distant reflections [ . from an early childhood . ] //

Per Video aufgezeichnete Erinnerungen an prägende Ereignisse oder imaginierte Welten aus frühester Kindheit bilden die Grundlage für Klanglandschaften, die sich brüchig und fragil an der Grenze des Wahrnehmbaren bewegen.

 

   

 

 

Klang . Video . Performance

// Am Anfang [ . herrscht Leere in Fülle . ] //

Ein Experiment, bei dem die Durchführenden Teil des Versuchsaufbaus und gleichzeitig Beobachter sind, die Rückschlüsse aus ihrem Tun ziehen und diese dann direkt wieder in es einfließen lassen.

Ein Experiment, ausgehend von der Annahme, dass Leere bzw. das Nichts nicht existiert. Zumindest nicht im Sinne Aristoteles' Horror Vacui, sondern eher im Sinne des neuzeitlichen Nihil Privativum, das Nichts und Leere als spezifische Abwesenheit von etwas bezeichnet.

Ein Experiment, das den in seine ihm vorgebenen Strukturen eingebundenen Menschen als gewichtigen Teil des Versuchsaufbaus sieht und gleichzeitig zu erforschen sucht, wie, aus was und durch wen, in welchen Zusammenhängen eben diese Strukturen geschaffen werden. Und ob der Mensch einen entscheidenden Einfluss auf die Struktur, deren Quelle bzw. Strukturgeber nehmen kann und will.

Ein Experiment, auf der Basis von akustischem und optischem Rauschen.